Gehalt
Vergleichen Sie Gehälter im Bau in Österreich. Die BauBau-Gehaltsguides geben Ihnen eine klare Übersicht über Gehaltsspannen, KV-Mindestlöhne, Brutto-Netto-Informationen und wichtige Faktoren, die den Verdienst in Bau- und Handwerksberufen beeinflussen können.

Gehälter im Bau- und Handwerksbereich können in Österreich je nach Beruf, Tätigkeit, Erfahrung, Qualifikation, Standort und Kollektivvertrag deutlich variieren. Die Baubranche umfasst nicht nur klassische Bauarbeiter:innen, sondern auch Maler:innen, Fahrer:innen, Fliesenleger:innen, Verputzer:innen, Zimmerleute, Dachdecker:innen, Metallarbeiter:innen, Innenarchitekt:innen sowie Reinigungskräfte auf Baustellen oder bei Renovierungsprojekten.
Diese Seite bietet eine Bau-Gehalt-Übersicht für Österreich für verschiedene Berufe im Bauwesen, im Handwerk, im Transport, im Innenausbau und im Baustellenservice. Die einzelnen Gehaltsguides zeigen typische Bruttojahresgehälter, mögliche Monatsgehälter bei 14-maligem Monatsgehalt, kollektivvertragliche Mindestlöhne, regionale Unterschiede sowie Faktoren, die den tatsächlichen Verdienst beeinflussen können.
Ob Sie Stellenangebote in Österreich besser einschätzen, Ihre Gehaltserwartung prüfen oder sich allgemein über das Gehalt im Bau informieren möchten — die BauBau-Gehaltsguides bieten Ihnen eine praktische Orientierung für den österreichischen Arbeitsmarkt im Bau- und Handwerksbereich.
Nutzen Sie die Kategorien, um passende Gehaltsinformationen für Ihren Beruf oder Tätigkeitsbereich schneller zu finden.
Die folgenden Werte zeigen öffentliche Gehaltsbenchmarks für ausgewählte Bau- und Handwerksberufe in Österreich. Das tatsächliche Gehalt kann je nach Erfahrung, Standort, Unternehmen, KV-Einstufung, Zulagen und Beschäftigungsform abweichen.
| Job | Orientierung brutto pro Jahr | Orientierung brutto pro Monat bei 14 Zahlungen | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Bauarbeiter:in | ca. €44.100 | ca. €3.150 | Tätigkeiten auf Baustellen, im Hochbau, Tiefbau, bei Renovierung und Bauprojekten |
| Maler:in | ca. €33.900 | ca. €2.421 | Malerarbeiten, Renovierung, Fassadenarbeiten und Oberflächenbearbeitung |
| Fahrer:in | ca. €32.700 | ca. €2.336 | Transport, Lieferung, Baustellenlogistik oder Materialbewegung |
| Innenarchitekt:in | ca. €44.500 | ca. €3.179 | Planung, Raumgestaltung, Innenausbau und Kund:innenberatung |
| Metallbearbeiter:in / Metallbauer:in | ca. €41.000 | ca. €2.929 | Metallbau, Montage, Konstruktion und handwerkliche Facharbeit |
| Fliesenleger:in | ca. €40.100 | ca. €2.864 | Platten- und Fliesenarbeiten, Bäder, Böden und Innenausbau |
| Reinigungskraft | ca. €26.700 | ca. €1.907 | Reinigung auf Baustellen, in Gebäuden oder bei Renovierungsprojekten |
| Zimmermann / Zimmerin | ca. €38.000 | ca. €2.714 | Holzbau, Dachstühle, Konstruktionen und handwerkliche Facharbeit |
| Dachdecker:in | ca. €38.000 | ca. €2.714 | Dacharbeiten, Sanierung, Montage und Arbeiten im Außenbereich |
Diese Übersicht ersetzt keine individuelle Gehaltsberechnung. Sie hilft jedoch dabei, einzelne Gehaltsguides schneller einzuordnen und die Unterschiede zwischen verschiedenen Bau- und Handwerksberufen besser zu verstehen.
Die Gehaltsangaben auf BauBau dienen als Orientierung und sollten immer im Zusammenhang betrachtet werden. Ein Durchschnittsgehalt allein zeigt nicht automatisch, wie attraktiv ein konkretes Stellenangebot ist. Entscheidend sind auch der Kollektivvertrag, die Einstufung, die Berufserfahrung, die Qualifikation, der Standort, das Arbeitszeitmodell und mögliche Zulagen.
Besonders im Bauwesen können Grundlohn und tatsächlicher Verdienst voneinander abweichen. Überstunden, Taggeld, Montageeinsätze, Reisezeiten, Übernachtungsgeld oder Baustellenbedingungen können beeinflussen, wie viel Arbeitnehmer:innen am Ende tatsächlich verdienen.
Achten Sie beim Vergleich von Gehaltsangaben außerdem darauf, ob ein Betrag als Bruttojahresgehalt, Bruttomonatsgehalt oder Stundenlohn angegeben wird und ob er auf 12 oder 14 Zahlungen basiert.
Das Gehalt im Bauwesen in Österreich hängt nicht nur vom Berufstitel ab. Entscheidend ist auch, auf welchem Erfahrungsniveau eine Person arbeitet, welche Verantwortung sie übernimmt und ob es sich um eine fixe Anstellung, projektbasierte Arbeit oder eine selbstständige Tätigkeit handelt.
Bei vielen Bau- und Handwerksberufen macht es einen deutlichen Unterschied, ob jemand als Berufseinsteiger:in, erfahrene Fachkraft oder Senior-Profil eingesetzt wird. Junior- oder Einstiegsrollen umfassen häufig vorbereitende Aufgaben, Unterstützung auf der Baustelle oder einfachere Tätigkeiten nach Anweisung. Erfahrene Arbeitnehmer:innen arbeiten selbstständiger, kennen Abläufe besser und können mehr Verantwortung für Qualität, Materialeinsatz oder Kund:innenkommunikation übernehmen. Senior-Profile, Teamleiter:innen oder Personen mit zusätzlicher Verantwortung können Aufgaben wie die Koordination, die Baustellenorganisation oder die Anleitung anderer Mitarbeiter:innen übernehmen.
Auch die Art der Beschäftigung beeinflusst das Gehalt. Eine fixe Vollzeitstelle bietet meist ein regelmäßiges Monatsgehalt und mehr Planbarkeit. Projektbasierte Arbeit kann je nach Dauer, Einsatzort und den Anforderungen unterschiedlich vergütet werden. Selbstständige oder freiberufliche Tätigkeiten werden häufig nicht direkt mit klassischen Arbeitnehmergehältern verglichen, weil dabei auch Betriebskosten, Material, Werkzeuge, Versicherung, Anfahrt, Verwaltung und Gewinnmarge berücksichtigt werden müssen.
Viele Berufe im Bauwesen werden zudem durch Kollektivverträge geregelt. Der KV-Mindestlohn im Bau in Österreich legt wichtige Mindestlöhne fest, zum Beispiel für Hilfsarbeiter:innen, angelernte Arbeitnehmer:innen, Facharbeiter:innen sowie Personen mit zusätzlicher Verantwortung. Der tatsächliche Verdienst kann jedoch höher ausfallen, wenn Erfahrung, Spezialisierung, Überstunden, Taggeld, Montageeinsätze, Zulagen oder anspruchsvollere Projekte hinzukommen.
Deshalb zeigen die BauBau-Gehaltsguides nicht nur Durchschnittswerte. Sie erklären auch, warum sich Gehälter innerhalb derselben Berufsgruppe unterscheiden können — etwa zwischen einer Einstiegsrolle und einer erfahrenen Fachkraft, zwischen Angestellten und selbstständigen Auftragnehmer:innen oder zwischen einfachen Baustellentätigkeiten und spezialisierten Arbeiten.
| Faktor | Wie er das Gehalt beeinflusst |
|---|---|
| Erfahrungsniveau | Junior-, erfahrene und Senior-Profile übernehmen unterschiedliche Aufgaben und tragen unterschiedliche Verantwortung. |
| Beschäftigungsform | Fixanstellung, projektbasierte Arbeit und selbstständige Tätigkeit werden unterschiedlich vergütet und kalkuliert. |
| Tätigkeitsbereich | Bauarbeiter:innen, Maler:innen, Fahrer:innen, Fliesenleger:innen oder Innenarchitekt:innen haben unterschiedliche Gehaltslogiken. |
| KV-Einstufung | Der Kollektivvertrag legt Mindestlöhne und Einstufungen fest, die als wichtige Grundlage für das Gehalt dienen. |
| Spezialisierung | Fachkenntnisse in Bereichen wie Hochbau, Innenausbau, Beschichtung, Metallbau oder Montage können das Gehalt erhöhen. |
| Zusatzleistungen | Überstunden, Taggeld, Montageeinsätze, Zulagen oder Übernachtungsgeld können den tatsächlichen Verdienst beeinflussen. |
Der KV-Mindestlohn im Bau in Österreich ist ein wichtiger Orientierungspunkt für viele Arbeitnehmer:innen. Er zeigt, welche Mindestentlohnung für bestimmte Tätigkeiten, Einstufungen oder Erfahrungsstufen vorgesehen ist. Besonders bei Bauarbeiter:innen, Hilfsarbeiter:innen, Facharbeiter:innen und Arbeitnehmer:innen mit zusätzlicher Verantwortung kann die KV-Einstufung einen deutlichen Einfluss auf das Gehalt haben.
Für Baugewerbe und Bauindustrie gelten laut Lohnordnung 2026 unter anderem folgende kollektivvertragliche Mindestlöhne:
| KV-Einstufung | Bruttostundenlohn 2026 | Bruttomonatslohn laut 169,5 Stunden |
|---|---|---|
| Bauhilfsarbeiter:in | ca. €17,03/h | ca. €2.886,59 |
| Angelernte Bauarbeiter:innen | ca. €17,91–€19,98/h | ca. €3.035,75–€3.386,61 |
| Facharbeiter:innen | ca. €19,99–€21,96/h | ca. €3.388,31–€3.722,22 |
| Vizepolier:in | ca. €22,57/h | ca. €3.825,62 |
Der Kollektivvertrag allein spiegelt jedoch nicht immer den gesamten Verdienst wider. In der Praxis können Überstunden, Zulagen, Taggeld, Montageeinsätze, Reisezeiten, Baustellenbedingungen oder Übernachtungsgeld einen Unterschied machen. Zwei Stellen mit ähnlichem Grundlohn können deshalb unterschiedlich attraktiv sein, wenn Arbeitsort, Einsatzdauer, Zusatzleistungen oder Arbeitszeitregelungen nicht identisch sind.
Wenn Sie Gehaltsangaben vergleichen, sollten Sie daher nicht nur auf das Jahresgehalt achten. Wichtig sind auch die KV-Einstufung, der Bruttostundenlohn, mögliche Zulagen, die Beschäftigungsform, der Arbeitsweg, die Projektlaufzeit und die Entwicklungsmöglichkeiten.
Gehaltsangaben in Österreich werden häufig als Bruttojahres- oder Bruttomonatsgehalt angegeben. Dabei ist es wichtig zu beachten, ob ein Gehalt auf 12 oder 14 Zahlungen gerechnet wird. Viele österreichische Gehaltsangaben beziehen sich auf 14 Zahlungen pro Jahr, also inklusive Sonderzahlungen.
Das Nettogehalt ist der Betrag, der nach Abzug von Sozialversicherung und Lohnsteuer tatsächlich ausgezahlt wird. Wie viel netto übrig bleibt, hängt von persönlichen Faktoren ab, darunter Einkommen, Pendlerpauschale, Familienbonus, Sachbezüge und weitere individuelle Umstände.
Für einen realistischen Vergleich sollten Sie daher immer prüfen, ob eine Gehaltsangabe brutto oder netto ist und ob sie sich auf 12 oder 14 Zahlungen bezieht. Bei konkreten Angeboten ist ein österreichischer Brutto-Netto-Rechner hilfreich, um den ungefähren Auszahlungsbetrag besser einzuschätzen.
Der Standort kann das Gehalt im Bau- und Handwerksbereich beeinflussen, aber ein höheres Bruttogehalt bedeutet nicht automatisch, dass ein Angebot insgesamt besser ist. Entscheidend ist, wie das Gehalt im Verhältnis zu Arbeitsweg, Wohnkosten, Zusatzleistungen, Beschäftigungsform und dem tatsächlichen Auszahlungsbetrag steht.
Besonders bei Baujobs können regionale Nachfrage, Projektvolumen, Montageeinsätze, tägliche Wege und mögliche Zulagen einen großen Unterschied machen. Ein Job in einer größeren Stadt kann ein höheres Bruttogehalt bieten, während eine Stelle in einer anderen Region durch kürzere Wege, geringere Wohnkosten oder zusätzliche Leistungen attraktiver sein kann.
| Was sollte verglichen werden? | Warum ist das wichtig? | Beispiel aus der Praxis |
|---|---|---|
| Bruttogehalt nach Standort | In größeren Städten oder wirtschaftlich starken Regionen kann es mehr Bau-, Sanierungs- und Infrastrukturprojekte geben. | Wien, Linz, Graz, Salzburg oder Innsbruck können je nach Beruf und Projektlage unterschiedliche Gehaltsspannen bieten. |
| Wohnkosten | Ein höheres Gehalt kann durch höhere Mieten oder laufende Wohnkosten relativiert werden. | In Österreich lagen die durchschnittlichen Mietkosten inklusive Betriebskosten zuletzt bei rund €695 pro Wohnung bzw. etwa €10,50/m². |
| Arbeitsweg und tägliche Kosten | Lange Wege können Zeit, Fahrtkosten und Energie in Anspruch nehmen. | Ein Job mit etwas niedrigerem Gehalt kann attraktiver sein, wenn der Arbeitsweg deutlich kürzer ist. |
| Montage und Unterkunft | Bei Montageeinsätzen können Reisezeiten, Nächtigungen oder Unterkunftsregelungen relevant werden. | Ein Projekt außerhalb des Wohnorts kann durch Taggeld, Übernachtungsgeld oder andere Vergünstigungen attraktiver sein. |
| Zulagen und Zusatzleistungen | Zulagen können den tatsächlichen Verdienst erhöhen, auch wenn der Grundlohn unverändert bleibt. | Baustellenzulagen, Taggeld, Überstunden oder Übernachtungsgeld können das monatliche Einkommen spürbar beeinflussen. |
| Beschäftigungsform | Fixanstellung, Saisonarbeit, projektbasierte Arbeit und selbstständige Tätigkeit sind nicht direkt vergleichbar. | Eine fixe Vollzeitstelle bietet mehr Planbarkeit, während projektbasierte Arbeit andere Verdienstmöglichkeiten eröffnet. |
| Netto-Betrachtung | Entscheidend ist nicht nur das Bruttogehalt, sondern auch, was nach Abzügen übrig bleibt. | Für konkrete Angebote sollte der Nettobetrag mit einem österreichischen Brutto-Netto-Rechner geprüft werden. |
Der Standort sollte deshalb nie isoliert bewertet werden. Sinnvoller ist ein Vergleich des gesamten Angebots: Bruttogehalt, KV-Einstufung, Arbeitsort, Wohn- und Fahrtkosten, Zulagen, Beschäftigungsform und persönliche Situation. So lässt sich besser einschätzen, ob ein Job wirklich attraktiv ist.
Wenn Sie Bauarbeitergehälter oder andere Gehälter im Bau vergleichen, sollte nicht nur der Durchschnittswert zählen. Entscheidend ist, wie das gesamte Angebot aufgebaut ist.
Prüfen Sie vor allem:
So lässt sich besser einschätzen, ob ein Angebot tatsächlich attraktiv ist. Ein höheres Bruttogehalt ist nicht automatisch besser, wenn Arbeitsweg, Arbeitszeit oder Zusatzkosten ungünstig sind. Umgekehrt kann ein ähnlicher Grundlohn durch Zulagen, Stabilität und Entwicklungsmöglichkeiten interessanter werden.
BauBau hilft Arbeitnehmer:innen dabei, ihre Fähigkeiten sichtbar zu machen und passende Möglichkeiten im Bau- und Handwerksbereich zu finden. Wenn Sie wissen möchten, welche Gehaltsspannen in Ihrem Beruf realistisch sind, können Sie die Gehaltsguides als Ausgangspunkt nutzen und anschließend nach passenden Stellenangeboten suchen.
Ein vollständiges Profil kann Unternehmen zeigen, welche Erfahrung Sie mitbringen, in welchen Bereichen Sie arbeiten möchten und welche Tätigkeiten Sie übernehmen können. Das kann besonders hilfreich sein, wenn Sie nach Arbeit auf Baustellen, bei Renovierungen, im Handwerk, im Innenausbau, im Transport, in der Reinigung oder bei unterstützenden Bauleistungen suchen.
Gehaltsrechner
Wählen Sie Ihren Bauberuf und die Stadt aus, um Ihr voraussichtliches Gehalt in Österreich zu berechnen.
Arbeit
Standort
Stundendurchschnitt
Monatsdurchschnitt
FOR WORKERS

Sie möchten nicht nur das Bauarbeiter-Gehalt oder andere Gehälter im Bau vergleichen, sondern auch passende Arbeit im Bauwesen finden? Erstellen Sie Ihr BauBau-Profil und machen Sie Ihre Erfahrung für Unternehmen sichtbar, die Unterstützung auf Baustellen, bei Renovierungen, im Handwerk oder bei Bauprojekten suchen.
Mit BauBau können Sie passende Stellenangebote entdecken, Ihre Fähigkeiten präsentieren und leichter mit Unternehmen in Kontakt treten, die qualifizierte Arbeitskräfte suchen.